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Geschichten über Bilder, die irgendwann irgendwo s o n s t entstanden sind.

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Erinnerung an Venedig (ein Bild vom vergangenen Jahr). Die Wintertage sind ideale Tage zum Fotografieren in Venedig. Früh ist die Lagunenstadt fast unsichtbar durch den Nebel. Am Vormittag kommt die Sonne durch. Ganz langsam öffnet sich der Himmel und die Stadt beginnt zu strahlen. Aber das Licht ist nicht so grell wie im Sommer. Die Gassen sind nicht ganz so überfüllt mit Touristen. (Gut, man ist selbst ein Besucher...) Doch man kann dem Flair Venedigs einfach nicht widerstehen. Und die Sehnsucht kommt immer mal wieder hoch. Venedig ist eine wunderbare Stadt.

 

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Wer gern malt, für den ist das kleine Dorf Roussillon in der Provence ein unbedingtes Reiseziel. Alle natürlichen Farben von Gelb über Ocker, bis hin zu den verschiedenen Rot- und Brauntönen, gibt es als natürlich vorkommende Pigmente in den Bergen rund um den Ort. Und selbst das Dorf thront auf einem der sogenannten Ockerfelsen. Noch bis in die 1950er Jahre wurden in den Bergen dort die Farbpigmente abgebaut und veredelt. Die Reste der Tagebaue haben sich durch Wind und Wetter so verändert, dass sie Schluchten gebildet haben, durch die man auf einem Wanderweg streifen kann. Und dabei kann man sich nicht satt sehen an den unterschiedlichsten warmen Farbtönen. Wenn als Kontrast dazu der Himmel blau erstrahlt, hat man die herrlichsten Farbkontraste und kann einfach nur über Malerei nachdenken. Ständig möchte man die Erde und den Sand zwischen den Fingern verreiben um dem Geheimnis der Farben auf die Spur zu kommen. Und so ist es kein Wunder, dass man sich im Souvenirladen am Ende des „Sentier des Ocres“ (des Ockerlehrpfades) ein paar kleine Gläschen mit den Farbpigmenten kauft. Wer weiß, vielleicht mischt man sich daraus mal Farben, um eine Erinnerung an diese leuchtende Landschaft zu malen.

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Blick auf Roussillon. Rechts ist ein Teil des Ockerfelsens zu sehen, auf dem das Dorf thront.

 

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Die Farbenvielfalt der Ockerfelsen scheint unerschöpflich.

 

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Sehr charmante selbst gemalte Ladenschilder, die die verkaufbaren Farbpigmente bewerben.

 

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Bemaltes Eingangstor in Roussillon.

 

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Viele Fotografen sagen, dass Venedig „totfotografiert“ ist. Natürlich hat man selbst viele Bilder von dieser außergewöhnlichen Stadt im Kopf, bevor man sich überlegt, was man dort ansehen und vielleicht fotografieren möchte. Trotz aller bildlichen Zitate, die man reproduzieren könnte, verzaubert Venedig noch immer. Mich jedenfalls fasziniert die Stadt nach wie vor sehr. Interessanterweise fotografieren die Touristen gar nicht mehr so viel, jedenfalls nicht die Stadt. Die malerischen Kanäle, Brücken und Gassen dienen nun als Kulisse für die Selbstrepräsentation. Selfiesticks mit Smartphones bestückt und ein Dauergrinsen im Gesicht, und das eigentliche Venedig erblicken manche nur auf dem Display. Venedig als Hintergrund! Deshalb rücke ich hier einmal besondere Details in den Vordergrund. Das alles sind kleine Hausmarken an den Fassaden der Häuser und man kann sie überall in vielfältigster Form in Venedig entdecken.

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Wenn die Touristen und die in Venedig arbeitenden Menschen auf dem Bahnhof Santa Lucia ankommen, haben sie keine Geduld bzw. keine Zeit, länger auf dem Bahnhof zu verweilen. Als wir an einem Vormittag Ende Dezember 2018 dort ankamen, herrschte über der Lagunenstadt dichter Nebel. Und da man kaum das andere Ufer des Canal Grande erkennen konnte, schauten wir uns erst noch einen Moment auf dem Bahnhof um, in der Hoffnung, dass die Sonne den Dunst schon bald auflösen würde. Im Vergleich zu den schmalen Gassen und Kanälen der Altstadt, kam uns der Bahnhof riesig vor. Im Abstand von nur einigen Minuten kommen dort die Züge an und der größte Teil  der Menschen eilt sofort auf die Anlegestellen der Boote zu, der Wasserbusse (Vaporetto) und Wassertaxis, oder verteilt sich in die unzähligen Gassen. Wir hielten noch einen Moment auf dem Bahnhof inne, bevor auch wir uns auf den Weg machten.

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