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Geschichten über Bilder, die irgendwann irgendwo s o n s t entstanden sind.

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Wenn die Touristen und die in Venedig arbeitenden Menschen auf dem Bahnhof Santa Lucia ankommen, haben sie keine Geduld bzw. keine Zeit, länger auf dem Bahnhof zu verweilen. Als wir an einem Vormittag Ende Dezember 2018 dort ankamen, herrschte über der Lagunenstadt dichter Nebel. Und da man kaum das andere Ufer des Canal Grande erkennen konnte, schauten wir uns erst noch einen Moment auf dem Bahnhof um, in der Hoffnung, dass die Sonne den Dunst schon bald auflösen würde. Im Vergleich zu den schmalen Gassen und Kanälen der Altstadt, kam uns der Bahnhof riesig vor. Im Abstand von nur einigen Minuten kommen dort die Züge an und der größte Teil  der Menschen eilt sofort auf die Anlegestellen der Boote zu, der Wasserbusse (Vaporetto) und Wassertaxis, oder verteilt sich in die unzähligen Gassen. Wir hielten noch einen Moment auf dem Bahnhof inne, bevor auch wir uns auf den Weg machten.

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In den Zeiten der Bahnstreiks hat jeder eine Geschichte parat, die auf irgendeine Art und Weise mit Zügen, Bahnhöfen, Schaffnern und Mitreisenden zu tun hat. Auch ich erlebte vor ein paar Tagen die Bahn live. Aus Kosten- und anderen -gründen, fuhr ich neulich am Abend mit einem IC von Frankfurt am Main nach Berlin. Herrlich! Mal wieder in einem richtigen 6er-Zugabteil zu sitzen, die Fenster öffnen zu können, oder es öfter rumpeln und rattern zu hören. Die Zugdurchsagen sorgten für Heiterkeit. Da war von dem Bedauern zu erfahren, dass man leider den Zug „außerplanmäßig nicht bewirtschaften“ könne, vor Tunneldurchfahrten wurde darum gebeten, die Fenster zu schließen wegen des unterschiedlichen Luftdrucks zwischen innen und außen. Später gab es noch den Hinweis, sich auf „Tagesschau.de“ über den nahenden Streik der Bahn zu informieren. Und der krönende Abschluss der Ansagen war dann diese „bedauerliche Umleitung“, die man noch zu fahren hätte. Nur führte uns dieser angebliche Umweg auf direkterem Weg zum Ziel – nur leider ohne Zwischenhalt in meiner Heimatstadt Potsdam. Aber gut, so ein Interzonenzug, Pardon – Intercityzug, von Frankfurt nach Berlin hält eben nicht im Osten. Aber schön war es doch, dachte ich, als ich kurz vor Ankunft in Berlin mit einem Rumms das Zugfenster wieder schloss.

 

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