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Geschichten über Bilder, die irgendwann irgendwo s o n s t entstanden sind.

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Im April letzten Jahres habe ich von einem Ausbildungsprojekt berichtet, bei dem wir mit den Auszubildenden zu selbstgewählten Begriffen mit Farbe und Pinsel gemalt haben. 49 kleine, 25 mm große, quadratische Felder sind jeweils entstanden. Im September gab es dann 24 fertige Blätter mit Wörtern wie Natur, Paradies, Freiheit, Zeitlupenherzen, Film, Rugia, Barock oder Wagnerianer. So konnten jeweils zwei Blätter einen Monat füllen. Nach den üblichen hektischen Phasen des Layouts, des Korrekturlesens, des Druckens und der buchbinderischen Herstellung, war der Kalender trotzdem pünktlich im Dezember fertig. Seit einer Woche ist ein Exemplar mein Begleiter für die nächsten 12 Monate. Da der Kalender im wahrsten Sinne des Wortes sehr kleinteilig ist, hängt er im Flur, an einer Stelle mit viel Licht und ohne Abstand zum Betrachter. Wenn ich richtig gezählt habe, malten 17 Leute mit und fast alle haben einen kleinen Text, auch in Englisch, beigesteuert. Das Wichtigste bei so einem Projekt ist, dass alle Beteiligten ihren Beitrag liefern, technisch und gestalterisch umsetzbar. Im Laufe des Jahres werde ich auf alle Fälle noch einmal das Blatt zum Thema Film genauer vorstellen. Dazu gibt es noch einen Quiz!

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Der Januar startet mit einem Blatt von Antje Waldenburger.

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Die zweite Hälfte des Januar ist von Caroline Schwarz.

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Meine beiden Begriffe sind Barock und Elbe. Sie kommen aber erst im Sommer.

 

 

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Jedes Jahr im Dezember, und das schon seit sieben Jahren, gibt der Verein H2O e.V. (Verein zur Förderung lokaler Wasserprojekte in Entwicklungsländern) Kalender im CD-Format heraus. Die Fotos kamen, bis auf zwei Ausnahmen, von Andreas Bauer. Es geht beim Verkauf dieser Kalender um den guten Zweck. Aber natürlich soll einen Monat lang auch ein Foto den Besitzer des Kalenders erfreuen. Themen der letzten Jahre waren: Impressionen aus der Mongolei, aus Chile und aus Barcelona, thematische Bildserien wie Wasser oder Street Art. In diesem Jahr geht es bildlich um Strukturen in Natur und Umwelt. Es sind oft die Details, die unsere Blicke anziehen. Bestimmte Oberflächeneigenschaften und Strukturen zeigen sich erst bei wechselndem Licht oder sind Resultate fließenden Wassers. Vieles, wie die regelmäßigen Linien der gemähten Wiese sind menschengemacht. Andere, auch von Menschen geformte, Strukturen sind als Muster zwar faszinierend, stehen jedoch für eine zerstörte (wieder zu kultivierende) Umwelt. So erscheinen viele der Fotografien von Andreas Bauer als Metapher für das Chaos und die Ordnung gleichermaßen. Hier wird eine Bildauswahl gezeigt. Die Kalender können über den Verein H2O e.V. ab 5. Dezember erworben werden.

 

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Gefrorenes und mit Rauhreif überzogenes Schilf.

 

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Zum Trocknen geschichtetes Heu auf einer Alm in den Dolomiten.

 

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Versteinerte Seelilien.

 

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Titelbild und Monatsblatt des Kalenders.

 

 

 

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