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Geschichten über Bilder, die irgendwann irgendwo s o n s t entstanden sind.

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1921

In den Städten wird schon nach dem Frühling Ausschau gehalten – mit Latte Macchiato und Sonnenbrille – in den Straßencafés. Auf der Oder dagegen, sind die Eisbrecher noch im Einsatz – auch am heutigen Sonnabend pflügt das Schiff namens Eber (aus Eberswalde) das Eis flussabwärts. Das aufgebrochene Eis reibt aneinander, leise knirschend. Wir stehen auf der polnischen Seite der Oder. Hinter uns befindet sich das kleine Dorf Ognica (ehemals Nipperwiese). Es riecht würzig. In den gedrungenen  Bauernhäusern wird mit Holz geheizt. Auf den Höfen sind etliche Festmeter Holz gestapelt. Die Hunde bellen, sind aber Gott sei Dank an der Kette. Das Mädchen, das uns freundlich grüßt, erhält von mir ein freundliches Hallo. A. grüßt mit dem tschechischen ‪Dobrý den!‬ statt Dzień dobry! zurück. Aber immerhin kein Russisch. Sie lacht. Wir können uns kaum vom Anblick der Oder losreißen. Die Landschaft im Nationalpark Unteres Odertal ist unvergleichlich.

 

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2007

Hochwasser an der Elbe in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Für viele war es eine (wiederholte) leidvolle Erfahrung: Das Hochwasser an Donau und Elbe (und anderen Flüssen) im Frühsommer 2013. Für die Fotografin ist es auch ein dramatisch-fotografischer Moment. Ein (unlösbares) Dilemma?!

Vom ersten Bild gibt es auch eine größere Ansicht.

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1941

An die Bäume im Winter: Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten Arme / Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling herab! / Ach, ihr müsst noch harren, ihr armen Söhne der Erde, / Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden Tag! / Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden Frühling / Euch; nur kehret auch mir Frühling und Sonne zurück? / Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel den Saft dir! / Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal empor. (Johann Gottfried Herder)

 

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1856

Der Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad in aller Herrgottsfrühe bedarf fast immer einer besonderen Motivation, besonders aber in der kalten Jahreszeit.
Heute war es wieder so, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Mein Weg zur Arbeit teilt sich in 2 Abschnitte auf. Der erste Teil ist nicht schön, er führt durch die Stadt mit verstopften Straßen und genervten Autofahrern.
Wenn ich die Hälfte der ca. 11 km zurückgelegt habe, verlasse ich die stressige Stadt und tauche ein in die Potsdamer Parklandschaft.
Dann kann ich die morgendliche Ruhe geniessen, weil der Park noch nicht von den vielen Touristen bevölkert wird.
Ich fahre dann weiter auf der Lindenallee, die sich mitten durch eine Feldlanschaft zieht und nur durch Radfahrer und Fußgänger genutzt werden darf.

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Und manchmal erlebe ich dort herrliche Morgenstimmungen, so wie heute wieder.


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Dann ist der Ärger über die verstopften Straßen in der Stadt erst einmal vergessen und ich starte in den Arbeitstag mit einem kleinen Glücksgefühl...

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